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Raphaelle Mellet: « C´est la vie - Chansons aus Wien, Paris, Berlin »
13.09.08, 21.00 Uhr, Timmendorfer Strand, Trinkkurhalle
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„Bei einem Meter Schnee als Weihnachtskind geboren, war mir sofort klar, dass das nicht einfach wird“ schreibt Raphaelle Mellet in ihrer Vita. Sie behielt recht. Mit ihrer französischen Mutter, ihrem deutschen Vater und später ihrem Wiener Stiefvater zog sie häufig um und wuchs in drei völlig verschiedenen Welten auf: in Süddeutschland, „in Wien, der Stadt voller Pferdeäpfel, vorbeihastender Lodenmäntel und verlockenden Gerüche heißer Maroni“ und in Paris, wo die kleine Raphaelle sich gut benehmen musste, dafür aber das beste Essen der Welt bekam. Diese drei Kulturen, deren Sprachen sie fließend spricht, haben in ihr die Liebe zum Chanson geweckt. Heute lebt die gelernte Schauspielerin und Kunst-Therapeutin mit ihrem 16jährigen Sohn im Künstlerdorf Fischerhude.
Die Preise:
VVK: 20,00 Euro, AK: 22,00 Euro
ermäßigt für Studenten und Inhaber der Ostseecard:
VVK: 18,00 Euro, AK: 20,00 Euro |
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Pressestimmen: Weser-Kurier
“Raphaelle Mellet...demonstrierte am Sonnabend im voll besetzten Ottersberger Kukuc einmal mehr, dass sie auch große Lieder zum Leben erwecken kann. Hier das Lied der trostlos verzweifelten Pariserin, die des verlorenen Geliebtens wegen in Trauer und Whisky versinkt. Dort das wienerische "Veverl", das un- scheinbar und von der Männerwelt gänzlich ignoriert zur Pistole greift ... und sie intoniert perfekt mit gekonntem Wiener Schmäh das bitterböse Couplet „Gehen wir Tauben vergiften“ von Georg Kreisler. Diese Beispiele machen die enorme Wandlungsfähigkeit von Raphaelle Mellet deutlich, der man Femme fatale und Mauerblümchen gleichermaßen abnimmt. Gestik und Mimik gehen mit der wunderbaren Stimme eine erstaunliche Fusion ein... So entsteht ein Programm, das mit französischem Chanson, alten deutschen Schlagern und Couplets mit Wiener Schmäh Vielfalt und Qualität zu bieten hat... Klassiker von Friedrich Hollaender, Kurt Weill, Georg Kreisler hat die Chansonette ebenso im Programm wie Stücke aus der Feder französischer Komponisten. Mit dabei stets ihr musikalischer Begleiter Jürgen Descka am Piano und Akkordeon.“ |
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